Von Transformationen und blinden Flecken –
innerhalb der Digitalisierung 

Der zweite DeepFinding-Club fand am 12. Dezember 2017 in München in der Gaszählerwerkstatt statt.

Auch 2017 war es unser Ziel, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzubringen, um diesmal das Thema „Digitalisierung“ aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und Methoden zu eröffnen, die Zusammenarbeit im Zeitalter der Digitalisierung erleichtern können. Die Veranstaltung zeigte uns, dass das Thema interessiert und bewegt. Moderiert wurde der Club sehr professionell und humorvoll von Klaus-Jürgen Deuser (www.kj-deuser.de).

Dr. Otto B. Walter, Wissenschaftspartner der DeepFinding SE, zuständig für Research & Development, Statistiker und Psychometriker.

Im Anschluss brachten Führungskräfte Beispiele aus ihrem Alltag ein.

Marion Heinzelmann:
„Das Neue kann nicht mit der alten Ordnung bewältigt werden.“

Dieter Reichert:
„Relevant information for everybody, everywhere, anytime.“

Michèl Probst:
„Solides Business Modell vs. verlockendes Business Supplement.“

Christian Stoschek:
„Digitalisierung macht die Anreise und den Aufenthalt am Flughafen angenehmer.“

Die Erkenntnisse aus der Digitalisierungstudie und den Fallbeispielen wurden danach in kleineren Gruppen reflektiert. Angewandt wurde das Spiralgespräch, es ist in Meetings und Workshops einsetzbar.

Die Wurzeln des Spiralgesprächs: Eine Chance, Neues zu entdecken und den eigenen Horizont zu erweitern, stellt das Prinzip des Dialogs dar. Der Bohmsche Dialog wurde vom Quantenphysiker David Bohm entwickelt. Bohm, D.: Der Dialog. Klett-Cotta, Stuttgart, 1998

Dialog und Organisation: Sich schneller als die Konkurrenz zu entwickeln und entsprechend zu lernen, gehört in der heutigen Wissensgesellschaft zu den wichtigsten Wettbewerbsfaktoren.
Senge, P.: Fieldbook zur Fünften Disziplin. Klett-Cotta, Stuttgart, 1996

Vorteile und Schwierigkeiten bei der Einführung in Organisationen: Das Spiralgespräch hat sich in Organisationen bereits bewährt. Es geht um Partizipation, miteinander denken, sich beteiligen, um Teilhabe am Ganzen. Es entstehen neue Erkenntnisse, die über bereits Bekanntes hinausgehen. Bei der Einführung dieser Gesprächsform kann es anfangs zu Widerständen kommen, weil es für viele Personen ungewohnt ist, dass persönliche Interessen zurückgedrängt werden, das Verteidigen des eigenen Standpunktes nicht mehr nötig ist, jeder Teilnehmende gleichwertig zur Geltung kommt.

Aufgrund der Ergebnisse der Digitalisierungsstudie und der Fallbeispiele reflektierte die Wissenschaft in einem Dreiergespräch:

Univ. Prof. Dr. DI Christian Stary,
Wirtschaftsinformatik, Communications Engineering
und Wissensmanagement

Univ. Prof. Dr. Matthias Varga von Kibéd,
Logik, Wissenschaftstheorie und Philosophie,
Mitbegründer des SySt-Instituts

Dr. Otto B. Walter,
Statistiker, Psychometriker

Insa Sparrer stellte im Club eine effiziente Methode vor, um einen raschen Perspektivenwechsel herbeizuführen. Die von ihr mitentwickelten Methoden des SySt-Instituts sind Visualisierungsinstrumente und Simulationsverfahren. Ein echter Perspektivenwechsel bringt neue Erkenntnissse. Näheres unter www.syst.info

Die Veranstaltung schloss mit einer Feedback-Runde zum Tag

Wir freuen uns bereits auf das nächste Mal – Ihr DeepFinding Team

Club